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Spaniens Olivensorten auf einen Blick

Spaniens Olivensorten

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Olivensorten aus Spanien

Wie bei allen Früchten gibt es auch bei den Oliven verschiedene Sorten. Während die einen Ölbaumfrüchte ein süßliches Aroma aufweisen, zeichnen sich andere durch eine herbe, fruchtige oder sogar ein wenig bittere Geschmacksnuance aus. Entsprechend der Olivensorte fällt auch das daraus gepresste Öl unterschiedlich aus. Damit Sie beim Einkauf des Olivenöls schon im ersten Anlauf Ihren Geschmack treffen, sollten Sie die folgenden Olivenölsorten kennen:

In Spanien gibt es ca. 260 Olivensorten. Die meisten werden für Olivenöl genutzt und einige wenige Sorten sind rein für die Tafeloliven vorgesehen. Die Oliven unterscheiden sich nicht nur in Größe und Form sondern jede Olive hat einen eigenen Geschmack der jedoch auch vom Boden und dem Klima beeinflusst wird. Spanien ist nicht nur das Land mit der größten Olivenanbaufläsche sondern auch das Land mit der größten Sortenvielfalt.

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Die beliebtesten spanischen Sorten Olivensorten kurz Erklärt:

Arbequina:

Die spanische Olivensorte Arbequina
Querschnitt von Arbequina Oliven

Arbequina gehört zu den bekanntesten Olivensorten Spaniens. Die Früchte werden vornehmlich in Katalonien angebaut und haben von der Stadt Arbequa in Lleida(Cataluña) ihren Namen erhalten. Aus den schwarzen Früchten wird ein sehr flüssiges Öl gepresst, das kaum Bitterstoffe enthält. Das süßliche Olivenöl ist mild und leicht. Es zeichnet sich durch seine fruchtigen Geschmacksaromen aus, die an Apfel, Banane, Artischocke, Mandel und selbstverständlich Oliven erinnern. Sie können das blassgelbe bis grünliche Olivenöl zum Marinieren verwenden oder für die Salatsoße. Aber auch zur Herstellung von Alioli ist das Olivenöl aus der Sorte Arbequina hervorragend geeignet.

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Cornicabra:

Die spanische Olivensorte Cornicabra
Querschnitt von Cornicabra Oliven

Das Anbaugebiet der Cornicabra erstreckt sich in erster Linie über die Provinzen Toledo, Ciudad Real und Madrid. Aber auch in Cáceres und Badajoz wird die Cornicabra kultiviert. Sie bildet somit ebenfalls eine elementare Olivensorte Spaniens. Der Name Cornicabra setzt sich aus „Corni“ von „cuerno“, das Horn und cabra, die Ziege zusammen. Er erklärt sich in der gekrümmten Form der grünen Frucht, die leichte Ähnlichkeit mit einem Ziegenhorn aufweist. Das goldfarbige Öl besitzt zwar auch süßliche Geschmacksnuancen, es begeistert jedoch hauptsächlich durch ein sehr ausgeprägtes, teilweise leicht bitteres Aroma. Das würzige Öl der Cornicabra erinnert mit leichtem Fruchtgeschmack nicht nur an die Olive selbst, sondern lässt auch andere Früchte, wie beispielsweise den Apfel erahnen. Es eignet sich hervorragend zum Abrunden von Wild- oder Gemüsegerichten. Und einer hausgemachten Mayonnaise verleiht es das gewisse Etwas.

Picudo:

Die spanische Olivensorte Picudo
Querschnitt von Picudo Oliven

Die dunkelvioletten, fast schwarzen Oliven namens Picudo stammen hauptsächlich aus Andalusien. Sie werden in den Provinzen Cordoba, Granada, Malaga und Jaén angebaut. Den Namen verdankt die dunkle Frucht mit dem hellen Fruchtfleisch ihrem spitz zulaufenden Ende. Denn dort, wo andere Oliven oval abgerundet sind, befindet sich bei jeder Picudo eine deutliche, kleine Spitze. Auch geschmacklich überragt das gelblich grüne Öl der Picudo herkömmliche Olivenöle um Längen. Denn diese sehr fruchtig aromatische Olivensorte überzeugt mit einem erlesenen Bouquet von Äpfeln, Mandeln und Olivenblättern. Das Picudo-Öl wird daher gerne für die Zubereitung von schmackhaften Salatmarinaden genutzt. Weil es zur Oxidation neigt, muss das Olivenöl unbedingt lichtgeschützt aufbewahrt werden.

Royal:

Dass in Andalusien fast 70 Prozent des spanischen Olivenöls produziert wird, ergibt sich auch aus der Sortenvielfalt der im Süden Spaniens kultivierten Früchte. So stammt die Olivensorte Royal ebenfalls aus Andalusía, und zwar aus der Provinz Jaén. Dort allerdings wird sie nur in den bergigen Regionen angebaut, was sie zu einer außergewöhnlichen und einzigartigen Olivensorte werden lässt. Royal, die königliche, tief dunkelrote Frucht besitzt ein helles Fruchtfleisch. Das Öl dieser Olivensorte enthält kaum Bitterstoffe, sondern begeistert den Liebhaber mit einer angenehm süßlichen Note. Sein unvergleichliches und sehr individuelles Fruchtaroma erinnert an Feigen und andere frische Früchte. Aus dem farblich oft blassen Öl lässt sich eine herrliche Mayonnaise herstellen. Es eignet sich zum Backen. Es verfeinert die typisch spanische Salmorejo und selbstverständlich rundet es auch die Salatsoße ab.

Hojiblanca:

Die spanische Olivensorte Hojiblanca
Querschnitt von Hojiblanca Oliven

Bei der Hojblanca handelt es sich um eine grüne Olivensorte mit grünem Fruchtfleisch, die hauptsächlich in den Provinzen Cordoba, Granada, Malaga und Sevilla angebaut wird. Ihren Namen verdankt die Olivensorte der weißen Unterseite ihrer Blätter. Während üblicherweise die Früchte des Ölbaumes entweder zu Olivenöl verarbeitet werden oder als Tafeloliven in den Handel kommen, wird die Hojiblanca sowohl als ganze Frucht, wie auch als natives Öl genossen. Ihr Geschmack erinnert an Artischocken, Kräuter und frisch geschnittenes Gras. Süße und bittere bis leicht scharfe Aromen ergänzen sich zu einem aufregenden Geschmackserlebnis. Das Öl der Hojiblanca eignet sich optimal für Fleisch- und Fischmarinaden, für Schmorgerichte und für eine leckere Gazpacho.

Picual:

Die spanische Olivensorte Picual
Querschnitt von Picual Oliven

Mit einer Anbaufläche von insgesamt über 900.000 Hektar ist Picual die weltweit am häufigsten kultivierte Olive. In erster Linie wird sie in Córdoba, in Granada und in Jaén angepflanzt. Aber auch in Kastilien-La-Mancha sind Picual-Plantagen zu finden. Weil die schwarze Olive am Ende nicht abgerundet ist, sondern eine kleine Spitze, einen „pico“ besitzt, trägt diese Sorte den Namen Picual. Ihr leicht grünliches Öl mit einem vollmundigen, fruchtigen Geschmack nach Oliven und Olivenblättern weist im Abgang eine leicht pikante, bittere Note auf. Durch seine große Widerstandsfähigkeit gegen hohe Temperaturen eignet es sich hervorragend zum Konservieren gekochter oder auch roher Speisen. Und zur Verfeinerung von süßen Gerichten wird das hochwertige Öl ebenfalls gerne verwendet.

Empeltre:

Die spanische Olivensorte Empeltre
Querschnitt von Empeltre Oliven

In Spanien sind die langen, meist asymmetrischen Oliven der Sorte Empeltre weit verbreitet. Es handelt sich um eine sehr alte Sorte, die sowohl in Aragón, wie auch auf den Balearen, in Castellón, in Navarra und in Tarragona angebaut wird. „Empelt“, das katalanische Wort für Pfropfen hat der Olive ihren Namen gegeben. Das hellgelbe Öl ist wegen seiner Milde und seiner Süße sehr beliebt und wird vom fruchtigen Aroma nach Äpfeln und Mandeln geprägt. Damit Sie das schmackhafte Öl lange genießen können, sollten Sie es kühl und dunkel lagern. Es ist perfekt geeignet für die Zubereitung von Salatsoßen und Marinaden. Aber auch die hausgemachte Mayonnaise zergeht mit dem milden Olivenöl auf Zunge.

Manzanilla Cacereña:

Querschnitt von Manzanilla Cacerena Oliven

Die fleischige Frucht erhielt ihren Namen von der Provinz Cáceres in Extremadura, wo sie überwiegend angebaut wird. Aber auch in Badajoz, in Avila, in Madrid und in Salamanca finden sich Plantagen. Selbst in Portugal ist die Sorte unter dem Namen „negrinha“ bekannt. Wegen ihres hohen Fleischanteils wird die Manzanilla Cacereñanicht immer zu Öl verarbeitet, sondern gerne auch als Tafelolive gegessen. Als Olivenöl bietet sie eine angenehme Balance aus süß, fruchtig, bitter und scharf. Es werden alle Geschmacksnerven gekitzelt. Besonders beliebt ist das Öl wegen seiner fruchtigen Note, die an grünen Apfel und frisch geschnittenes Gras oder reife Äpfel und Bananen erinnert. Das außergewöhnlich aromareiche Öl schmeckt als Toastaufstrich ebenso lecker, wie in der Salatsoße. Und zum Frittieren können Sie das grüne Öl ebenfalls verwenden.

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